| AirMagnum 850 Deluxe Stock |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Montag, den 28. Juli 2008 um 12:25 Uhr |
RWS Hammerli 850 AirMagnum Deluxe Stock Eigentlich hat das Airmagnum 850 von Umarex fast alles was man sich wünscht: ein 8 Schuss - Trommelmagazin, laden mit einem Repetierhebel, einen leichtgängigen Abzug, umrüstbar auf CO2 Adapter usw. Nur ein Detail stört: der unförmige Plastikschaft mit abnehmbaren Vorderschaft ist nicht unbedingt schön und vom Gewicht her viel zu leicht. Bis jetzt habe ich drei Ersatzschäfte für das Gewehr aus Holz gesehen und dachte mir, warum nicht selbst einmal den Versuch wagen? Die Original 88g Kartusche habe ich bereits in den ersten Wochen nach dem Kauf gegen den Umarex Kapseladapter getauscht, sodass der Holzschaft auch nicht zweigeteilt sein muss. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher aber ich glaube das Ausgangsmaterial für den Schaft war Ulme gewesen, ein hellgelbes bis gelblichweißes Holz von hoher Festigkeit. Die Skizze kann man sich am Computer erarbeiten, ausdrucken und nach dem passenden Maßstab wieder zusammenkleben. Die Schablone kann man mit dem Bleistift auf das Holz übertragen, wenn man es mit dem leimstift aufklebt lässt es sich durch schleifen aber auch wieder rasch entfernen. Mit der Stichsäge und dem elektrischen Hobel gibt man dem Schaft eine erste Form. Für das Fräsen habe ich einen Kress Fräsmotor, Bosch Schaftfräser und einen Wabeco Bohrständer verwendet. Der Ständer ist so massiv gebaut, dass zumindest das Fräsen in Holz kein Problem darstellt. Für das Fräsen der Systemaufnahme habe ich rund 3h benötigt, weil am Ende ja auch nichts wackeln soll. Es gibt spezielle Langschaft Fräser mit denen man tief genug eintauchen kann, diese neigen jedoch aufgrund der Länge schnell zum Vibrieren - man muss sehr vorsichtig und mit verminderten Vorschub arbeiten. Ulme ist ein sehr grobporiges Holz... Der schwierigste Teil war das Anpassen der vorderen Bereichs indem das Ventil auflag. Weil man nicht sieht, wo das System noch klemmt oder aufliegt, kann man immer nur ein paar Milimeter abtragen und dann wieder testen. Den Bereich um die Schaftbacke habe ich zuerst mit der Oberfräse ausgefräst, und dann mit dem Stechbeitel abgeflacht. Der schwierigste Teil der ganzen Aktion war das Bohren der Kartuschenöffnung. Wenn man sich um ein paar Milimeter verbohrt und das Loch zu hoch oder zu niedrig ist, passt der CO2 Adapter nichtmehr in das RWS 850 System. Ich denke am besten ist es, wenn man die Bohrung gleich am Anfang setzt, dann kann man die Wände und die Systemfräsungen dementsprechend anpassen. Mit der Raspel und dem Hohleisen wird der hintere Schaftbereich bearbeitet. Danach kann man mit 40er oder 60er Sandpapier nacharbeiten. Für die Schaftkappe habe ich Kork und ein Alublech verwendet, als Kleber kam 2 Komponentenexpoxidharz von Conrad zum Einsatz. Um den Druck beim aufkleben des Alu Blechs auf den Holzschaft zu erhöhen, kann man ein paar Schrauben einsetzen die man vor dem Aufkleben des Kork wieder entfernt. Sorry ich bin noch Anfänger im Fischhautschneiden.... Was an den Seiten noch einigermaßen funktionierte, wurde zur Geduldsprobe über mehrere Stunden hinweg. Durch den "Griffsockel" kam ich mit den Fischeisen nicht mehr in alle vorgeschnittenen Bahnen oder rutschte hinaus. Ein Büchsenmacher würde seinen Lehrling wahrscheinlich verhauhen aber ich bin ja selbstständig - außerdem ist es nur ein Hobby ohne Perfektionismus ;-) Fertig! Jetzt muss nur noch gebeizt werden.... Der Lauf ist weitgehend freischwingend...
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. Juli 2008 um 09:21 Uhr |




































